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Kurzprofil

Foto: Helmar Mildner

 

Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn:Winter- und Sommersemester
Voraussetzungen:– abgeschlossenes Bachelorstudium in einem Fach mit mediävistischen Studienanteilen im Umfang von mindestens 5 LP
– Latein- oder Griechisch- oder Hebräischkenntnisse im Umfang des Latinum oder Graecum oder Hebraicum
– Englischkenntnisse Stufe B2 CEF
– Kenntnisse einer weiteren Arbeitssprache der mediävistischen Forschung (z.B. Italienisch, Französisch) Stufe B1 CEF
Unterrichtssprache:Deutsch
Kombinierbarkeit:Wird als Ein-Fach-Master oder als Zwei-Fach-Master mit einem weiteren Master-Fach studiert

 

Was sind „Mittelalterstudien“ an der Universität zu Köln?

Der Masterstudiengang Mittelalterstudien wird in Köln getragen von den Fächern

  • Ältere deutsche Sprache und Literatur
  • Byzantinistik
  • Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (Digital Humanities)
  • Judaistik
  • Kunstgeschichte
  • Mittelalterliche Geschichte
  • Mittellateinische Philologie
  • Philosophie
  • Romanistik

Der Master Mittelalterstudien bietet Ihnen die Möglichkeit, mediävistische Studien in interdisziplinärer Breite zu betreiben und zugleich außergewöhnliche Schwerpunkte zu setzen, in Fächern, die in Deutschland in dieser Verbindung nur in Köln zu finden sind, beispielsweise der Mittellateinischen Philologie, der Byzantinistik und der Historisch-kulturwissenschaftlichen Informationsverarbeitung (Digital Humanities).
Zum Lehrangebot tragen über den Kreis der neun Schwerpunktfächer auch die Islamwissenschaft, Skandinavistik, Slavistik und weitere Fächer bei, die – zusammen mit Kölner Archiven, Museen und Bibliotheken – im interdisziplinären Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK) kooperieren.

 

Wer kann sich bewerben?

Sie haben ein Bachelorstudium in einem Fach mit mediävistischen Studienanteilen im Umfang von mindestens 5 LP und mindestens mit der Note 2,5 abgeschlossen. Sie verfügen über Latein- oder Griechisch- oder Hebräischkenntnisse im Umfang des Latinum oder Graecum oder Hebraicum, Englischkenntnisse (Stufe B2 CEF) und Kenntnisse einer weiteren Arbeitssprache der mediävistischen Forschung (z.B. Italienisch, Französisch: Stufe B1).

 

Studienprogramm und Qualifikation

Der Studiengang ermöglicht Ihnen, Ihr Sachwissen über die Gegebenheiten der mittelalterlichen Welt zu erweitern und grundlegende Kenntnisse verschiedener, in der mediävistischen Forschung angewandter Methoden zu erwerben. Gleichzeitig bauen Sie gemäß Ihren Voraussetzungen und Interessen Spezialkompetenzen in einem oder zwei fachlichen Schwerpunktgebieten der Mediävistik aus.

Im Fach Mittelalterstudien gibt es drei Modul-Typen: Zentrale Bestandteile des Studiengangs sind die Basismodule (BM) Grundkompetenzen und die Aufbaumodule (AM) Interdisziplinäres Modul: Dort werden im ersten Studienjahr grundlegende Kenntnisse des Lateinischen und der Volkssprachen im Mittelalter vermittelt, Methoden und Arbeitstechniken sowie der Umgang mit den unterschiedlichsten Dokumenten (historischen Quellen, literarischen Texten, Kunstwerken wie auch Architekturdenkmälern) eingeübt, hier fächerübergreifend mediävistische Fragestellungen entwickelt und kritisch diskutiert, mit Blick auf die Arbeiten der Studierenden. Das mediävistische Ringseminar im AM 1 macht die Studierenden mit Aufbau und Zielen des Studienganges vertraut und führt in die unterschiedlichen mediävistischen Disziplinen, die den Studiengang tragen, ein, um für ein interdisziplinär organisiertes Studium Rahmen und Orientierung zu bieten und die Identifikation mit dem Studiengang zu fördern. Die Forschungskolloquien des ZEMAK und der beteiligten Fächer führen die Studierenden an die aktuell in Köln betriebenen mediävistischen Forschungen heran und geben ihnen die Möglichkeit, eigene Qualifizierungsarbeiten vorzustellen.

Die Spezialisierung in einer der den Studiengang tragenden Disziplinen erfolgt in Schwerpunktmodulen (SM). Insgesamt 14 Schwerpunktmodule stehen zur Auswahl. Im Zwei-Fach-Master belegen Sie BM 1, AM 1 und eines der 14 angebotenen SM, im Ein-Fach-Master BM 1 und 2, AM 1 und 2 sowie zwei der 14 angebotenen SM.

Der Studiengang nimmt am Research Master-Programm der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne teil.

Detaillierte Informationen finden Sie in den Modulhandbüchern des Studienganges.

 

Forschungsschwerpunkte

Die konkreten Fragestellungen und Forschungsgegenstände der beteiligten mediävistischen Disziplinen richten sich auf philosophische Entwürfe und Soziallehren, Herrschafts- und Gesellschaftsordnungen, Lebensformen, Habitus und Mentalität, Erscheinungsformen des Rechtslebens, mündliche und schriftliche Tradierungen, fremde Sprachen, Grammatik und Poetik, literarische Texttransformationen, Wissens- und Diskursformen, das Wechselverhältnis von Text und Bild, Bautechnologie und Architekturformen.

Die in den Mittelalterstudien Lehrenden decken sachlich wie methodisch ein außergewöhnlich breites Spektrum ab – von der editorischen und empirischen Grundlagenforschung bis zur Reflexion über gegenwartsrelevante Problemhorizonte, etwa die Problematik von Epochenkonzepten, den Zusammenhang von Alterität und Kontinuität gesellschaftlicher, kultureller und medialer Formationen und komplexe Phänomene von Integration und Desintegration in interkulturellen Kontexten.

 

Partner – Internationale Vernetzung

Das internationale Netzwerk und die vielfältigen Erasmus-Partnerschaften der am Studiengang beteiligten Fächer und internationale Veranstaltungen wie das Cologne-Toronto Graduate Student Colloquium und die renommierte Kölner Mediävistentagung eröffnen Ihnen vielfältige Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und Kontakte mit Studierenden und Lehrenden anderer Universitäten und prominenter Forschungseinrichtungen. Studienaufenthalte im Ausland können auch im Rahmen des Ergänzungsmoduls (EM 1) Ergänzende mediävistische Studien kreditiert werden.

 

Wie erhalte ich einen Studienplatz?

Aktuelle Angaben zur Studienplatzvergabe sind zu finden unter zsb.uni-koeln.de

Bewerbungsanträge unter www.uni-koeln.de/studsek

Informationen und Bewerbungsanträge für ausländische Studierende unter
http://www.international.uni-koeln.de/